Phase 3 Identifikation und Prozess-Strategie: Prozesslandkarte erstellen, Prozesse definieren und mit der Strategie verknüpfen

Prozesse definieren mit System: Grundlage für alle Prozessmanagement-Aktivitäten ist die Erarbeitung einer Prozesslandkarte als oberste Ebene des unternehmens-spezifischen Prozessmodells. Prozessziele müssen strategisch geplant, gesteuert und überwacht werden. Eine Priorisierung der Geschäftsprozesse im Bezug auf Ihre strategische Bedeutung und Verbesserungspotenziale schafft die Voraussetzungen für den Verbesserungsprozess.

Prozesslandkarte entwerfen, Prozessowner festlegen

Die Prozesslandkarte ist die oberste Ebene Ihres unternehmensspezifischen Prozessmodells. Die Entwicklung einer Prozesslandkarte durch das Management ist Ausgangspunkt und Grundlage für alle weiteren Prozessmanagement-Aktivitäten. Dazu zählen z. B. Prozesse priorisieren, Ziele der Prozesse definieren, Prozessverantwortliche festlegen.

Ziele und Inhalte:

  • Analyse Ihrer strategischen Ausgangsdaten durch Interviews, Workshops, gezielte Gespräche und Fragebögen.
  • Darauf aufbauend Identifikation Ihrer Geschäftsprozesse.
  • In enger Abstimmung mit Ihnen erfolgt die Erarbeitung einer Prozesslandkarte der primären und sekundären Geschäftsprozesse.

Zielgruppe und Fakten

1. und 2. Managementebene

BPM-Kernteam

Verantwortliche für BPM-Einführung

Typ: Workshop

Dauer: Ø 24 Stunden

Betrachtung aus Kundensicht

Prozesse definieren aus Kundensicht

Prozessmodell

Prozesse definieren in einem Modell verschiedener Ebenen

Prozesslandkarte

Prozesse definieren als Prozesslandkarte

Strategische Prozessziele definieren

Bei der Einführung von Prozessmanagement ist die strategische und systematische Ausrichtung der Geschäftsprozesse an der Unternehmensstrategie, den Unternehmenszielen und den kritischen Erfolgsfaktoren wichtig. Die strategischen Prozessziele leiten sich aus den strategischen Unternehmenszielen und den kritischen Erfolgsfaktoren ab.

Ziele und Inhalte:

  • Erarbeitung, Definition und Beschreibung der wichtigsten kritischen Erfolgsfaktoren des Unternehmens.
  • Erarbeitung der Grundlagen zur Definition und Beschreibung der wichtigsten mittel- und langfristigen Unternehmensziele.
  • Durchführung eines Workshops, um den Einfluss der Geschäftsprozesse auf die kritischen Erfolgsfaktoren und Unternehmensziele zu ermitteln.
  • Je nach Umfang, Erarbeitung strategischer Ziele und Kennzahlen für die einzelnen Geschäftsprozesse.

Zielgruppe und Fakten

1. Managementebene

2. Managementebene

Prozessverantwortliche

Typ: Impulsreferat, Workshop

Dauer: Ø 16 Stunden

Prozesse definieren in einer Prozess-Ziel-Matrix

Ziele der Prozesse definieren.

Expertengespräch

Sie fragen, wir antworten. Lernen Sie uns kostenfrei kennen.

Prozesse priorisieren und auswählen

Eine Priorisierung der Geschäftsprozesse bezogen auf Ihre strategische Bedeutung und ihre Verbesserungspotenziale zeigt die sinnvollen Startpunkte und Pilotprojekte für die Optimierung der Geschäftsprozesse auf. Durch dieses Vorgehen erlangen Sie zeitnah ein Return on Investment.

Ziele und Inhalte:

  • Erarbeitung von Kriterien und Methoden zur Priorisierung der Geschäftsprozesse, wie z.B.
    – Strategische Bedeutung des Geschäftsprozesses
    – Verbesserungspotenzial des Geschäftsprozesses etc.
  • Durchführung eines Workshops mit Management oder BPM-Kernteam zur Priorisierung der Prozesse an Hand der definierten Kriterien.
  • Unterstützung bei der Festlegung der Prozessverbesserungsprojekte inkl. des Verbesserungsansatzes (Prozessoptimierung versus Redesign).

Zielgruppe und Fakten

2. Managementebene

Prozessverantwortliche

Verantwortliche für die BPM-Einführung

Typ: Workshop

Dauer: Ø 12 Stunden

Prioritäten der Prozesse definieren

Prioritäten der Prozesse definieren.

Expertengespräch

Sie fragen, wir antworten. Lernen Sie uns kostenfrei kennen.

Strategischen Prozess-Check durchführen

Die Beschreibung hoch priorisierter Kernprozesse mit Hilfe eines Steckbriefs und strategischer Bewertung dieser Prozesse schafft ein gemeinsames Verständnis und zeigt Ansatzpunkte für eine Verbesserung auf. Auch eine Analyse des BPM-Reifegrads einzelner Prozesse kann eine wichtige Hilfe sein, um strategische Ansatzpunkte für die Prozessverbesserung zu identifizieren.

Ziele und Inhalte:

  • Gemeinsame Erstellung eines Prozesssteckbriefs für den Kernprozess.
  • Strategische Bewertung des Prozesses hinsichtlich strategischer Bedeutung, Verbesserungspotenzial, Leidensdruck, SWOT-Analyse.
  • Festlegung der wichtigsten Prozessziele und Einschätzung der Zielerreichung.
  • Strategische Bewertung des Prozesses bezüglich Zielen, Grundannahmen, strategischer Gestaltungsoptionen mit Hilfe einer Redesign-Checkliste.
  • Einschätzung des Reifegrades der Geschäftsprozesse.

Zielgruppe und Fakten

Prozessverantwortliche

Typ: Impulsreferat / Workshop

Dauer: Ø 16 Stunden

In der nächsten Phase 4 werden Prozesse analysiert und Optimierungspotenziale identifiziert